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Mitteilung der US-Regierung zu möglicher Merkel-Überwachung

Washington (dpa) - Das Weiße Haus regierte am Mittwoch in einer schriftlichen Stellungnahme auf Berichte, nach denen das Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) möglicherweise von US-Geheimdiensten überwacht wurde.

Die Nachrichtenagentur dpa dokumentiert die Mitteilung von US-Regierungssprecher Jay Carney hierzu im Wortlaut:

«Präsident Obama und Bundeskanzlerin Merkel haben heute am Telefon über die Vorwürfe gesprochen, dass die National Security Agency der USA die Kommunikation der deutschen Kanzlerin abgefangen hat. Der Präsident versicherte der Kanzlerin, dass die Vereinigten Staaten die Kommunikation von Kanzlerin Merkel nicht überwachen und nicht überwachen werden.

Die Vereinigten Staaten schätzen sehr unsere enge Kooperation mit Deutschland in einer großen Bandbreite geteilter Sicherheitsherausforderungen. Wie der Präsident sagte, überprüfen die Vereinigten Staaten die Art, in der wir Geheimdienstinformationen sammeln, um sicherzustellen, dass wir angemessen die Sicherheitsbedenken unserer Bürger und Alliierten mit den Bedenken über die Privatsphäre in Einklang bringen, die alle Menschen teilen.

Beide Spitzenpolitiker vereinbarten, die Zusammenarbeit zwischen unseren Geheimdiensten weiter zu intensivieren; mit dem Ziel, die Sicherheit beider Länder und unserer Partner zu bewahren sowie die Privatsphäre unserer Bürger zu schützen.»

Bundesregierung / Geheimdienste / USA
23.10.2013 · 21:15 Uhr
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