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Misslungene Bombenattentate auf deutsche Politiker

Berlin (dpa) - Nicht zum ersten Mal sind Politiker der Bundesrepublik Ziel eines Anschlags mit einer Brief- oder Paketbombe. Die Attentate gingen jedoch glimpflich aus.

Adressat war unter anderem der frühere Bundeskanzler KONRAD ADENAUER (CDU) im September 1961. Zwei in München aufgegebene Sprengstoffpäckchen können rechtzeitig entschärft werden.

1972 trifft es den damaligen Münchner Oberbürgermeister HANS-JOCHEN VOGEL (SPD). Wegen eines fehlerhaften Zündmechanismus explodiert die Bombe jedoch nicht.

Eine an den damaligen Bundeskanzler HELMUT KOHL adressierte Briefbombe entpuppt sich 1995 als schlechter Scherz. Das explosive Gemisch detoniert in einem Postverteilamt nahe Berlin. Verletzt wird niemand. In einem anonymen Bekennerschreiben sprechen die Absender von einem «Spaß, über dessen Folgen wir uns nicht bewusst waren».

2004 trifft es den damaligen Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP), HANS-GERT PÖTTERING. In seinem Brüsseler Büro explodiert ein Sprengsatz, Pöttering bleibt unverletzt. Hinter der Anschlagsserie auf mehrere EU-Politiker stecken vermutlich italienische Anarchisten.

Im selben Jahr versetzt eine ganze Serie von Anschlägen Bayern in Aufregung. Adressaten von insgesamt neun Anschlägen sind unter anderem mehrere Landräte. Die Sekretärin eines von ihnen wird beim Öffnen der Sendung leicht verletzt. Der 22-jährige Bombenbastler sprengt sich selbst in die Luft.

Terrorismus / Bundesregierung
02.11.2010 · 22:04 Uhr
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