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Mißfelder empfiehlt CDU breitere Aufstellung

Berlin (dpa) - Nach dem Wahldebakel für die CDU in Bremen empfiehlt Junge-Union-Chef Philipp Mißfelder seiner Partei, sich programmatisch breiter aufzustellen. Der großstädtische Strategieansatz der CDU in Hamburg und Bremen habe keinen Erfolg gebracht, sagte Mißfelder am Montag im Deutschlandradio Kultur.

Grundsätzlich tue sich die Union mit einer «zersplitterten Wählerschaft» schwer, wie sie in urbanen Milieus existiere. Die Wähler seien dort «eventuell wählerischer». Deswegen müsse sich die CDU breiter aufstellen.

Unter Richard von Weizsäcker habe sich die CDU in Berlin beispielsweise sehr konservativ und zugleich an anderer Stelle sehr liberal präsentiert. Es sei wahrscheinlich nicht schlecht, wenn sich die Union wieder auf ihren Charakter als Volkspartei besinne, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete.

Zugleich appellierte er an seine Partei, Abstand zu den Grünen zu halten. Wenn die Union verhindern wolle, dass die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl Rekordergebnisse einfahren, «muss man sie angreifen».

In Bremen hatte Rot-Grün am Sonntag einen klaren Sieg eingefahren. Die Grünen wurden hinter der SPD zweitstärkste Partei und landeten noch vor der CDU, die deutlich verlor.

Wahlen / Bürgerschaft / Bremen
23.05.2011 · 08:19 Uhr
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