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Missbrauch: Schweizer Theologe Küng greift Papst an

Genf (dpa) - Der Schweizer Theologe Hans Küng hat Papst Benedikt XVI. vorgeworfen, wichtige Informationen über Missbrauchsfälle geheim gehalten zu haben. Es habe in der katholischen Kirche keinen einzigen Mann gegeben, der so viel wusste über die Missbrauchsfälle, sagte Küng im Schweizer Fernsehen. Der Kirchenkritiker bezog sich auf einen Brief, den Joseph Ratzinger 2001 in seiner Funktion als Chef der Glaubenskongregation geschrieben hatte. In dem 2005 bekanntgewordenem Schreiben seien die kirchlichen Würdenträger angewiesen worden, alle Voruntersuchungen zu Missbrauchsfällen an Ratzinger weiterzuleiten.
Kriminalität / Kirchen
24.03.2010 · 12:16 Uhr
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