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Ministerpräsident: Hunderttausende Tote zu befürchten

Washington (dpa) - Beim schwersten Erdbeben in Haiti seit mehr als 150 Jahren könnten nach Schätzungen von Ministerpräsident Jean-Max Bellerive mehr als hunderttausend Menschen ums Leben gekommen sein.

Dem US-Fernsehsender CNN erklärte er am Mittwoch, eine sehr hohe Zahl von Opfern stehe zu befürchten. Die Schäden seien hoch, der Flughafen der Hauptstadt Port-au-Prince sei trotz Problemen aber geöffnet.

Präsident René Préval hatte zuvor bereits erklärt, dass beim Erdbeben am Dienstag Tausende Menschen ums Leben gekommen sind. Er habe über Leichen steigen müssen und die Schreie von Menschen gehört, die unter Trümmern begraben seien, schilderte Preval in einem Interview des «Miami Herald» vom Mittwoch. Das gelte auch für das Parlamentsgebäude. «Das Parlament ist zusammengestürzt. Die Steuerbehörde ist zusammengestürzt. Schulen sind zusammengestürzt. Krankenhäuser sind zusammengestürzt», sagte der Präsident. «Es gibt eine Menge von Schulen mit einer Menge von Toten in ihnen.» Auch alle Hospitäler seien voller Menschen: «Es ist eine Katastrophe.»

Erdbeben / Haiti
13.01.2010 · 23:04 Uhr
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