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Ministerin prüft Bildungschip für Hartz-IV-Kinder

Berlin (dpa) - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen prüft, ob Bildungs-Chipkarten für Kinder aus Hartz-IV- Familien eingeführt werden können. Der wiederaufladbare 200-Euro-Chip soll ihnen den Zugang zu zusätzlichen Bildungsangeboten wie Musik- oder Sportkursen ermöglichen, aber auch den Besuch von Schwimmbädern, Museen und Theatern. Kindern aus diesen Familien könnte so die Teilhabe an Bildung und Kultur ermöglicht werden, sagte ein Ministeriumssprecher. Hintergrund ist ein Verfassungsgerichtsurteil. Demnach muss der Bund die Regelleistungen für Hartz-IV-Familien mit Kindern neu ordnen.

Arbeitsmarkt / Hartz-IV / Bildung
12.08.2010 · 15:04 Uhr
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