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Ministerin Köhler: Keine Eile bei Betreuungsgeld

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Berlin (dpa) - Im Streit um das Betreuungsgeld sieht Familienministerin Kristina Köhler (CDU) keinen Grund zur Eile. Es sei gut, «dass uns der Koalitionsvertrag bis 2013 Zeit gibt, hier eine Lösung zu finden, von der alle Familien - und vor allem alle Kinder - profitieren».

Zum einen gehe es darum, Mütter und Väter zu unterstützen, die sich nach der Geburt eines Kindes zu Hause der Erziehung widmen wollten, sagte Köhler der «Welt am Sonntag» (WamS). Zum anderen sollten Kinder, die von einem Krippenbesuch profitieren würden, diese Förderung auch möglichst früh bekommen. «Das ist ist Zielkonflikt», sagte Köhler.

Unions-Fraktionschef Volker Kauder betonte in der «Passauer Neuen Presse» (Samstag): «Das Betreuungsgeld kommt.» Da es aber erst 2013 eingeführt werden solle, sei dies im Moment keine aktuelle Frage. Er riet dazu, das Thema «erst wieder 2012 auf die Tagesordnung zu setzen und dann zu regeln».

Nach den Plänen von Union und FDP sollen Eltern, die ihre unter drei Jahre alten Kinder zu Hause betreuen, rund 150 Euro im Monat bekommen. Umstritten ist vor allem, ob diese Leistung in bar oder als Gutschein ausgezahlt werden soll. Die CSU ist für eine Auszahlung, die FDP will ein Gutscheinsystem, damit das Geld auch den Kindern zugutekommt und nicht von den Eltern konsumiert wird.

Familie / Bundesregierung
05.12.2009 · 12:32 Uhr
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