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Minister will strenge Trennung für Futterproduktion

Münster (dpa) - Als Konsequenz aus dem Dioxin-Skandal sollten Futtermittel und Industriefette nach Ansicht des nordrhein- westfälischen Agrarministers Johannes Remmel nicht mehr am selben Ort verarbeitet werden dürfen.

«Wir brauchen eine Trennung der Kreisläufe», sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Münster. Remmel sprach sich auch dafür aus, dass Lebensmittelkontrollen verdichtet und für Futtermittelhersteller Zulassungsbestimmungen eingeführt werden. Der Minister forderte, dass für Futtermittelhersteller eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben werden müsse. Ein Produzent aus Schleswig-Holstein hatte eine dioxinbelastete Mischfettsäure für Futtermittel verwendet.

Agrar / Gesundheit
04.01.2011 · 13:01 Uhr
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