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Minister weist Kritik an Bundeswehr-Ausrüstung zurück

Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat Kritik an der Ausrüstung der Bundeswehrtruppen in Afghanistan zurückgewiesen.

«Man sollte mit pauschalen Urteilen darüber was fehlt, sehr zurückhaltend sein», sagte Guttenberg am Sonntag in Bonn. Die Talibangruppen, die am Karfreitag bei Kundus die Bundeswehr in ein schweres Gefecht verwickelt hatten, seien äußerst professionell vorgegangen. Die Bundeswehr habe Aufklärungsmittel vor Ort gehabt und diese auch eingesetzt. «Es versteht sich, dass wir untersuchen werden, ob alles bestens gewährleistet war.»

Der frühere Generalinspekteur Harald Kujat hatte in einem Interview mit «Welt am Sonntag» kritisiert, die Soldaten seien nicht mit den nötigen modernen Aufklärungssystemen ausgerüstet. Guttenberg entgegnete: «Wenn sich ein Gegner lange genug in einem Graben tarnt, dann können sie noch so oft eine Drohne (unbemanntes Aufklärungsflugzeug) darüber fliegen lassen und werden ihn im Zweifel nicht erkennen.» Bei den stundenlangen Kämpfen waren am Karfreitag drei Bundeswehrsoldaten getötet und acht weitere Soldaten verletzt worden.

Konflikte / Bundeswehr / Afghanistan
04.04.2010 · 21:44 Uhr
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