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Mindestlohn für Wach- und Sicherheitsdienste in Reichweite

Berlin (dts) - Für die rund 170.000 Beschäftigten im Wach- und Sicherheitsgewerbe rückt ein Mindestlohn immer näher. Ein geplanter Mindestlohn-Tarifvertrag zwischen dem Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) und der Gewerkschaft Verdi stehe demnach unmittelbar vor dem Abschluss. "Wir sind zuversichtlich, dass wir in Kürze gemeinsam mit Verdi einen neuen Antrag an das Bundesarbeitsministerium stellen können", bestätigte BDWS-Hauptgeschäftsführer Harald Olschok dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Laut einem bereits fertigen Tarifvertragsentwurf, der der Zeitung vorliegt, sollen Lohnuntergrenzen in der Branche ab 1. Januar 2011 regional gestaffelte gelten. Diese beginnen mit einer Bandbreite von 6,53 Euro bis 8,46 Euro pro Stunde je nach Bundesland und steigen dann in drei Stufen an. Zum 1. Januar 2013 wären demnach in sämtlichen Bundesländern mindestens 7,50 Euro erreicht. In Baden-Württemberg, das im Lohngefüge der Branche traditionell oben rangiert, soll der Mindestlohn dann bei 8,90 Euro liegen.
DEU / Unternehmen
11.03.2010 · 19:56 Uhr
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