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Mindestens zehn Tote bei Hochwasser in Tschechien

München/Prag (dts) - Die schweren Unwetter haben in Tschechien mindestens zehn Menschenleben gefordert. Wie der tschechische Ministerpräsident Jan Fischer mitteilte, seien sechs Personen ertrunken, vier weitere erlagen akuten Herzanfällen. Jegliche Hilfe seitens der Rettungskräfte kam aufgrund des Hochwassers zu spät. In der Stadt Jesenik nad Odrou sind laut Feuerwehr mehrere Häuser von den Wassermassen weggerissen worden. Mehrere Dörfer seien von der Außenwelt abgeschnitten und zahlreiche Straßen sowie Bahnlinien seien gesperrt, nachdem einige Flüsse über die Ufer getreten sind. Hunderte Menschen mussten aus ihren Häusern evakuiert werden, zahlreiche Personen werden nach wie vor vermisst. Rund 1000 Soldaten sollen für den Wiederaufbau in die betroffenen Regionen geschickt werden, von der Regierung werden 2,1 Millionen Euro als Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Währenddessen hat sich die Hochwasser-Lage in Bayern und Österreich entspannt. Wie die Polizei meldete, würden viele Flüsse zwar noch Hochwasser führen, allerdings gingen die Pegelstände langsam zurück. Dies bestätigte auch das Bayerische Umweltamt. In Österreich sei laut ORF-Rundfunk "das Schlimmste wohl überstanden". Das Albertina-Museum in Wien wurde heute aufgrund der erhöhten Feuchtigkeit innerhalb des Gebäudes evakuiert. Circa 950 000 Kunstwerke mussten laut Innenministerium in Sicherheit gebracht werden.
DEU / Tschechien / Wetter / Hochwasser
25.06.2009 · 22:43 Uhr
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