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Mindestens sieben Tote bei Erdbeben nahe iranischem Atomkraftwerk

Erdbeben im Südwesten des IranGroßansicht

Teheran (dpa) - Mindestens sieben Menschen sind am Donnerstag bei einem Erdbeben im Iran ums Leben gekommen. Das Beben von der Stärke 5,7 erschütterte die südiranische Provinz Buschehr, wo auch das erste iranische Atomkraftwerk steht.

Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete von erheblichen Schäden. Nach Angaben der iranischen Atomorganisation blieb das AKW in Buschehr aber unversehrt. «Das AKW in Buschehr arbeitet normal, außerdem ist die Anlage so gebaut, dass es auch gegen starke Beben resistent ist und es daher keinerlei Sorgen geben sollte», sagte deren Sprecher Behrus Kamalwandi der Nachrichtenagentur ISNA.

Das Zentrum des Bebens lag in der Stadt Borasdschan. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars waren die Erschütterungen nahezu in der gesamten Provinz zu spüren. In mehreren Städten verließen Einwohner aus Angst vor Nachbeben ihre Häuser und flüchteten auf die Straße.

Das Kraftwerk Buschehr liegt im Südwesten des Landes an der Küste des Persischen Golfs. Es wurde 2011 als erstes iranisches Atomkraftwerk ans Netz angeschlossen.

Die Stadt Borsdschan liegt ungefähr 60 Kilometer östlich des Atomkraftwerks und hat rund 100 000 Bewohner. Schon im April dieses Jahres gab es in der Provinz ein Erdbeben, bei dem mehr als 30 Menschen ums Leben kamen. Auch damals waren am AKW keine Schäden gemeldet worden.

Erdbeben / Iran
29.11.2013 · 08:58 Uhr
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