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Mindestens neun Tote nach Bombenanschlag auf Hotel in Pakistan

Peschawar (dts) - Bei dem Bombenanschlag auf das 5-Sterne Hotel "Pearl Continental" in der pakistanischen Stadt Peschawar sind nach Angaben der pakistanischen Behörden gestern mindestens neun Menschen getötet worden. Zuvor hatte die Polizei noch bis zu 18 Todesopfer gemeldet. Außerdem wurden bei der Explosion mindestens 60 Menschen verletzt. Unter den Verletzten befindet sich auch eine deutsche Mitarbeiterin der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Sie befindet sich nach einer Operation wegen Splitterwunden jedoch nicht in Lebensgefahr. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Anschlag, bei dem auch zwei UN-Mitarbeiter aus Serbien und den Philippinen ums Leben kamen. Gestern Abend hatten drei bewaffnete Männer das Luxushotel gestürmt. Anschließend sprengte sich ein Mann mit etwa 500 Kilogramm Sprengstoff in einem Geländewagen vor dem Hotel in die Luft. Noch hat sich keine Gruppe zu dem Attentat bekannt. Behörden gehen jedoch davon aus, dass es sich bei den Angreifern um Mitglieder der radikalislamischen Taliban handelte. Peschawar liegt in der umkämpften Nordwestprovinz, in der die pakistanische Armee seit Anfang Mai eine Großoffensive gegen aufständische Taliban durchführt. Die Stadt wurde in den letzten Wochen immer wieder von schweren Bombenattentaten erschüttert.
Pakistan / Anschlag / Taliban
10.06.2009 · 22:39 Uhr
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