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Mindestens neun Tote nach Anschlägen in Indonesien

Jakarta (dts) - Bei Explosionen in zwei Luxushotels in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind nach letzten Berichten mindestens neun Menschen getötet und mehr als 42 Personen verwundet worden. Das berichtet die Tageszeitung "Jakarta Times". Die Sprengsätze waren gegen 8 Uhr Ortszeit (3 Uhr deutscher Zeit) im "Ritz Carlton" und im "Mariott"-Hotel detoniert. Bei den Toten handele es sich überwiegend um Angestellte der Hotels, allerdings soll auch ein Neuseeländer bei den Anschlägen gestorben sein. Unter den Verletzten waren nach Angaben der Polizei auch 13 Ausländer. Lokale Medien hatten zudem von einem dritten Bombenanschlag berichtet, dies wurde jedoch von der Polizei dementiert. Die dritte Explosion soll nach Angaben der Behörden durch eine kaputte Autobatterie ausgelöst worden sein, bei der zwei Menschen starben. Bisher hat sich noch keine Terrorgruppe zu den Bombenanschlägen bekannt. Im Jahr 2003 waren bei einem Bombenattentat auf das "Mariott"-Hotel in Jakarta zwölf Menschen getötet worden. Für den Anschlag wurde damals die radikal-islamische Gruppe Jemaah Islamiyah verantwortlich gemacht.
Indonesien / Anschlag
17.07.2009 · 07:30 Uhr
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