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Mindestens fünf Tote nach Erdrutsch in Portugal

Lissabon (dts) - Bei einem Erdrutsch an der portugiesischen Algarve sind gestern mindestens fünf Menschen getötet worden. Mindestens vier weitere Menschen wurden bei dem Unglück verletzt. Bei den Toten soll es sich nach Angaben der Rettungskräfte um portugiesische Touristen handeln, vier Männer und eine Frau. Ein 60-Jähriger starb an einem Herzinfarkt, eine 38-jährige Frau erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Mehrere Personen sollen noch verschüttet sein, die Behörden rechnen mit weiteren Todesopfern. Am Freitagmittag waren in der Nähe des Badeortes Albufeira Felsbrocken von einem Kliff auf den darunter liegenden Strand gestürzt. Seitdem suchen Bergungsmannschaften unter anderem mit Baggern nach verschütteten Personen. Nach Angaben der Behörden hätten Hinweisschilder am Strand vor einem möglichen Steinschlag gewarnt, der Strand sei aber nicht geschlossen worden. Portugals Ministerpräsident José Sócrates und Präsident Anibal Cavaco Silva reisten zum Unglücksort, um sich ein Bild von der Situation zu machen.
Portugal / Erdrutsch
22.08.2009 · 09:44 Uhr
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