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Mindestens fünf Menschen bei Protesten im Jemen getötet

Sanaa (dts) - Bei Protestkundgebungen im Jemen sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Allein in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur "Xinhua" drei Menschen ums Leben gekommen, über 300 Menschen wurden verletzt. Die Polizei setzte Gummigeschosse und Tränengas ein, um die Demonstration aufzulösen, während die Menschenmenge nach Augenzeugenberichten "Wir sind friedlich!" rief.

Der Sprecher der regierenden Partei Jemens sagte unterdessen, dass die drei getöteten Menschen in Sanaa nicht durch den Polizeieinsatz gestorben seien. Weiterhin sollen nach Aussage des Sprechers die Anwohner von den Demonstranten angegriffen worden sein. Bei einer weiteren Demonstration in der Stadt Mukalla wurde ein 12-jähriger Junge getötet, auch hier bestreitet die Polizei, dass sie Schüsse auf die Demonstranten abgegeben hätte. Ein weiterer Demonstrant starb in der Stadt Taiz, in der ebenfalls mehrere Tausende gegen Präsident Ali Abdullah Salih demonstrierten und dessen Rücktritt forderten.
Jemen / Proteste / Gewalt
12.03.2011 · 16:34 Uhr
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