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Mindestens elf Tote bei Moschee-Einsturz in Marokko

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Rabat (dpa) - Beim Einsturz des Minaretts einer Moschee sind am Freitag im Norden Marokkos mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Etwa 50 weitere seien verletzt worden, teilte das Innenministerium in Rabat mit. Augenzeugen berichteten dagegen von 16 Toten.

Das Unglück ereignete sich während des Freitagsgebets in der Bab Berdieyinne-Moschee in der Altstadt von Meknès, wie es weiter hieß.

Ursache seien möglicherweise die heftigen Regenfälle in der Region gewesen. Diese hätten den Boden aufgeweicht und das rund 400 Jahre alte Minarett zum Einsturz gebracht. Rettungskräfte mussten mehrere Menschen aus den Trümmern befreien. König Mohammed VI. schickte seinen Innenminister zum Unglücksort, um die Bergungsarbeiten zu koordinieren.

Meknès hat rund eine halbe Million Einwohner und befindet sich am Fuße des Mittleren Atlasgebirges. Die Stadt ist ein wichtiges Handels- und Handwerkszentrum in dem nordafrikanischen Land.

Unfälle / Marokko
19.02.2010 · 23:26 Uhr
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