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Mindestens eine Tote und über 90 Vermisste nach Schiffsunglück

Moskau (dts) - Nach einer schweren Havarie ist am Sonntag ein Ausflugsschiff mit 182 Personen an Bord auf der Wolga gesunken, wobei mindestens eine Passagierin getötet wurde, über 90 Menschen werden zur Stunde noch vermisst. Wie das russische Zivilschutzministerium mitteilte, seien bislang 84 Menschen gerettet worden. Das Unglück ereignete sich circa 80 Kilometer von Kasan, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tatarstan, entfernt.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge ist das Schiff "Bulgaria" am Nachmittag bei einem Unwetter havariert und binnen weniger Minuten gesunken. An der Unglücksstelle soll örtlichen Medienberichten zufolge die Wolga am breitesten und etwa 20 Meter tief sein. Die russischen Behörden machten zunächst keine Angaben über mögliche Ursachen für das Unglück, allerdings wurde ein Verfahren wegen möglichen Verstößen gegen die Sicherheitsvorschriften eingeleitet. Das Schiff soll in den 1950er-Jahren in der ehemaligen Tschechoslowakei hergestellt worden sein.
Russland / Unglücke / Schifffahrt
10.07.2011 · 20:51 Uhr
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