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Mindestens 75 Tote nach Unwetter in China

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Peking (dpa) - Im Süden Chinas sind bei Unwettern mindestens 75 Menschen ums Leben gekommen. Nach einer Woche heftiger Regenfälle kam es in vielen Gebieten zu Überschwemmungen und Erdrutschen, berichteten staatliche Medien am Montag.

Fast eine Million Menschen mussten auf der Flucht vor den Wassermassen ihr Zuhause verlassen, zehntausende Häuser wurden zerstört. Insgesamt seien etwa 40 Millionen Menschen von einem der schwersten Unwetter der letzten Jahre betroffen.

In der Region Guangxi Luocheng drohte ein Staudamm zu bersten. Die Fluten hatten nach Medienberichten bereits 13 Meter aus der Staumauer herausgedrückt. 150 000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Chinas Premierminister Wen Jiabao forderte die örtlichen Behörden auf, vor allem die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.

Tausende Armeeangehörige wurden mobilisiert, um in dem Katastrophengebiet zu helfen. Der Zivilschutzminister sagte, er habe tausende Zelte, Decken und andere Hilfsgüter in die am schlimmsten betroffenen Regionen schicken lassen. Meteorologen sagten für Anfang der Woche weitere heftige Regenfälle voraus.

Unwetter / China
06.07.2009 · 10:22 Uhr
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