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Mindestens 70 Tote im Drogenkrieg in Mexiko

Mexiko-Stadt (dts) - Der Drogenkrieg in Mexiko hat am Wochenende mindestens 70 Todesopfer gefordert. Im Bundesstaat Guerrero wurden alleine am Samstag ungefähr 20 Menschen getötet. In der Kleinstadt Ajuchitlan del Progreso wurde eine Militärpatrouille angegriffen und ein Soldat erschossen. Insgesamt kosteten die aktuellen Übergriffe bereits sechs Polizisten das Leben. Im mexikanischen Ciudad Juárez sind darüber hinaus am Samstag drei Mitarbeiter des US-Konsulats getötet worden. Acht Jugendliche wurden während einer Party ebenfalls zu Opfern des Drogenkrieges, als mehrere Bewaffnete die Feier stürmten. Im Tourismuszentrum Acapulco wurden auf einer Straße mit zahlreichen Nachtclubs zwei Männer enthauptet aufgefunden. Viele Drogenbanden kämpfen in den Grenzstädten zu den USA um ihre Einflussgebiete und die Sicherung von Schmugglerrouten. US-Präsident Barack Obama verurteilte die Bluttaten inzwischen scharf. Die mexikanische Regierung will für die Aufklärung der Straftaten sorgen.
Mexiko / USA / Kriminalität / Unglücke / Gewalt
15.03.2010 · 08:51 Uhr
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