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Mindestens 400 tote Zivilisten bei Drohnenangriffen sein 2004

New York (dts) - Mindestens 400 Zivilisten sind in Pakistan bei Drohnenangriffen seit dem Jahr 2004 getötet worden. Außerdem seien 200 weitere Opfer wahrscheinlich Nonkombattanten gewesen, sagte der UN-Sonderberichterstatter zum Schutz von Menschenrechten im Rahmen der Terrorbekämpfung, Ben Emmerson, am Freitag. Nach Angaben des pakistanischen Außenministeriums habe es seit 2004 mindestens 330 Angriffe mit unbemannten Flugkörpern gegeben.

Dabei seien mindestens 2.200 Menschen getötet und 600 verletzt worden. Emmerson forderte von Washington die Offenlegung aller Daten ihrer Angriffe. Durch die Geheimhaltung seien die Zahlen ziviler Opfer in Pakistan, Somalia, dem Irak und im Jemen nicht zu ermitteln. "Der Sonderbeauftragte will nicht hinnehmen, dass Erwägungen der nationalen Sicherheit es erlauben, Daten dieser Art zurückzuhalten", so Emmerson weiter.
Politik / USA / Pakistan / Militär / Weltpolitik
19.10.2013 · 18:36 Uhr
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