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Microsoft sieht in Windows 7 «Innovationsmotor»

Hamburg/München (dpa) - Microsoft erwartet durch den Verkaufsstart seines neuen Betriebssystems Windows 7 einen kräftigen Schub für die PC-Wirtschaft. «Windows 7 wird ein Innovationsmotor für die Branche», sagte Achim Berg, Microsoft-Deutschland-Chef.

Das Unternehmen rechnet damit, dass allein mit der neuen Software mehr als 300 000 Arbeitsplätze in der Branche entstehen. Die an Vertrieb und Produktion der Software beteiligten Unternehmen könnten einer Studie der Marktforschung IDC zufolge bis 2010 über 320 Milliarden Dollar erwirtschaften.

Zum Start am 22. Oktober werde die Software in drei verschiedenen Versionen bei mehr als 45 000 Händlern verfügbar sein, sagte Berg. Die Produktion habe Microsoft wegen der großen Nachfrage bereits mehrmals hochfahren müssen. Allein in Deutschland lägen aus dem Handel bereits doppelt so viele Bestellungen vor als ursprünglich geschätzt. Auch unter den Unternehmenskunden erwartet Microsoft ein spürbares Anziehen der Aufträge. Allein 57 Prozent der Unternehmen weltweit wollten einer Forrester-Studie zufolge in den kommenden anderthalb Jahren auf die neue Software umsteigen.

Nach dem Start der Vorgängerin Vista hatten vor allem PC- Hersteller vielfach geklagt, dass ein erhofftes Anziehen der Nachfrage vielfach ausgeblieben war. «Wir haben gegenüber Vista vieles anders gemacht, und ich hoffe, dass wir auch vieles richtig gemacht haben», sagte Berg. «Einen so erfolgreichen Produkt-Launch haben wir schon seit Jahren nicht mehr erlebt.» Und mit Windows 7 will Microsoft nun auch im Markt kleiner Mini-Notebooks durchstarten, die bislang wegen des Ressource-Hungers von Vista mit dem betagten Windows XP bestückt waren. «Netbooks mit Windows XP werden ab nächste Woche unverkäuflich sein», schätzt Berg.

Auch der Chef von Intel Deutschland, Hannes Schwaderer, geht davon aus, dass Windows 7 den Absatz ankurbeln wird: «Das Privatkundengeschäft brummt ohnehin. Wir sind hoffnungsvoll, dass die Einführung auch den IT-Investitionen der Unternehmen einen Impuls geben wird.» Viele Unternehmen hätten Ausgaben für neue Hard- und Software aufgeschoben und würden diese jetzt nachholen.

Chronik / Computer / Software
22.10.2009 · 09:47 Uhr
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