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Meteorologe: Aschewolke zieht über Deutschland

Hamburg/Frankfurt (dpa) - Der Vulkanausbruch in Island kann sich Wetterexperten zufolge bis zum Wochenende auf den Luftverkehr über Deutschland auswirken. Eine Aschewolke solle bis Donnerstagabend von Bremen nach Frankfurt ziehen und dort bis zu einen Tag bleiben.

Die südliche Grenze liege vermutlich im Rhein-Main-Gebiet, München werde wohl nicht mehr betroffen sein, sagte der Meteorologe Andreas Beck von der Luftfahrtberatungszentrale Nord des Deutschen Wetterdienstes der Nachrichtenagentur dpa in Hamburg. Die Aschewolke ziehe nach Osten, die Feinstaub-Konzentration nehme dabei immer weiter ab.

Seit dem Ausbruch am Mittwoch treibt Wind die Aschewolke von Island aus zum europäischen Festland. Sie habe sich dabei gespalten, eine Teil sei nach Skandinavien gezogen, sagte der Wetterexperte. In der Nacht zum Freitag lägen die Wolken über Deutschland, Schweden, Finnland, Norwegen, Polen, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden und Nordfrankreich.

«Die betroffenen Lufträume werden dann zur Sicherheit geschlossen», erklärte Beck. Die Sperrung könne 12 bis 24 Stunden dauern.

Gespräch: Marco Krefting, dpa

Vulkane / Luftverkehr / Island
15.04.2010 · 13:40 Uhr
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