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Messer-Attentäter von Gelsenkirchen hatte offenbar rechtsextremen Hintergrund

Gelsenkirchen (dts) - Der Messerstecher von Gelsenkirchen, der am 9. August zwei Polizisten lebensgefährlich verletzte, hat offenbar eine rechtsradikale Vergangenheit. Ehemalige Mitschüler identifizierten den 21-jährigen Markus K. Das berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe). Der Gymnasiast habe damit geprahlt, NPD-Mitglied zu sein, so die Mitschüler.

Der Essener Staatsanwalt Marcus Schütz (33) sagte der Zeitung, er habe auch "was von einem rechtsradikalen Hintergrund gehört", will aber den Sachverhalt "weder ausschließen noch bestätigen. Wir ermitteln in alle Richtungen". Die 30 Jahre alte Polizistin und ihr 45-jähriger Kollege, die beim Angriff in Gelsenkirchen-Bulmke verletzt wurden, konnten bislang nur kurz angehört werden. Ihr Zustand sowie der des Angreifers ist jedoch nicht mehr lebensbedrohlich. Der 45-Jährige hatte noch mit seiner Dienstwaffe auf den Täter feuern können, der die Polizei zu einem vermeintlichen Unfall in eine Sackgasse gerufen hatte.
DEU / NRW / Gewalt / Kriminalität
13.08.2011 · 09:18 Uhr
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