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Merkel will vorerst keine gesetzliche Frauenquote

Berlin (dpa) - Im Streit um eine Frauenquote in Unternehmen hat Kanzlerin Angela Merkel ein Machtwort gesprochen. Merkel verfolge fürs erste nicht das Ziel einer gesetzlich gesetzten Quote, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Der Wirtschaft solle noch einmal die Chance geben werden, freiwillig zu Fortschritten zu kommen. Dies dürfe jedoch nicht auf den «Sankt-Nimmerleins-Tag» geschoben werden, sagte Seibert. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen will eine Frauenquote von 30 Prozent in Vorständen und Aufsichtsräten. Die FDP-Mitglieder im Kabinett lehnen das ab.

Arbeit / Bundesregierung / Unternehmen
02.02.2011 · 14:58 Uhr
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