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Merkel warnt vor «Experimenten»

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Koblenz (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der knapper werdenden Umfragen vor «Experimenten» nach der Bundestagswahl gewarnt. Auf einer Kundgebung in Koblenz warnte sie am Dienstag auf ihrer eintägigen Wahlkampftour durch Deutschland vor unsicheren Mehrheiten.

Deutschland müsse jetzt aus der Krise geführt werden. «Wir brauchen dafür stabile Verhältnisse. Wir können uns keine Experimente erlauben.»

Merkel wandte sich gegen ein aus ihrer Sicht mögliches Zusammengehen von SPD, Grünen und Linkspartei. Sie verwies auf die Lage in Thüringen und im Saarland nach den dortigen Landtagswahlen vor zwei Wochen, wo die Parteien derzeit Koalitionsmöglichkeiten ausloten. Im Bund dürfe es wegen der Krise aber nicht derart langwierige Koalitionsverhandlungen geben.

In Erinnerung an die Wahl des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer exakt auf den Tag vor 60 Jahren unternimmt Merkel eine Deutschlandtour mit insgesamt sieben Stationen. Der Sonderzug wird dazu noch im Laufe des Tages Frankfurt am Main, Erfurt und Leipzig anfahren. Zu Beginn hatte Merkel am Grab von Adenauer in Rhöndorf bei Bonn einen Kranz niedergelegt. Anschließend besuchte sie das Bonner Museum Koenig, in dem Adenauer für zwei Monate nach seiner Wahl zum Kanzler 1949 seinen Dienstsitz hatte.

Wahlen / Bundestag / Parteien / CDU
15.09.2009 · 13:44 Uhr
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