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Merkel verteidigt Vorgehen bei Rettungspaket

Angela Merkel und Guido WesterwelleGroßansicht
Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihr Vorgehen beim 750-Milliarden-Rettungspaket verteidigt. Sie betonte wie FDP-Chef Guido Westerwelle, dass es bei dem Rettungspaket für den Euro darum gehe, «das Geld der Bürger zu schützen».

Die außergewöhnlichen Maßnahmen dienten dazu, die Stabilitätskultur so weit wie möglich durchzusetzen. «Ich bin stolz auf die deutsche Stabilitätskultur», sagte Merkel am Montag in Berlin nach einem Treffen mit den Partei- und Fraktionschefs der im Bundestag vertretenen Parteien.

Die Kanzlerin bekräftigte das Ziel, die Regulierung der Finanzmärkte jetzt voranzutreiben. Die Bundesregierung werde alles in ihrer Kraft Stehende tun, um diesen Prozess auf EU-Ebene zu beschleunigen. Sie sei sich auch mit den Oppositionsparteien darin einig, dass die Geschwindigkeit erhöht werden müsse.

Befürchtungen wegen Inflation und Geldentwertung wies Merkel zurück. Das Rettungspaket werde nicht zu einer zusätzlichen Geldmenge durch Staatsanleihen führen. Dies bedeute, dass der Euro stabil und die Inflation gering blieben.

EU / Finanzen / Griechenland
10.05.2010 · 22:14 Uhr
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