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Merkel und Sarkozy stellen vor G20-Gipfel Forderungen zur Regulierung der Finanzmärkte

Berlin/Paris (dts) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Nicolas Sarkozy haben vor dem G20-Gipfel in einem gemeinsamen Brief an den kanadischen Premierminister Stephen Harper eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte gefordert. "Die jüngsten Turbulenzen auf den Finanzmärkten haben gezeigt, dass noch mehr getan werden muss, um finanzielle Stabilität zu gewährleisten", schrieben sie im Vorfeld des Gipfels, der am kommenden Wochenende stattfindet. Überdies wiesen beide darauf hin, dass bei der "Umsetzung unserer vereinbarten Agenda" die "bestehende Dynamik aufrechterhalten" werden muss. Die "neuen Herausforderungen" müsse man "auf koordinierte Weise angehen", hieß es weiter. Darüber hinaus wollen die beiden Staatschefs Kanada von ihrer Position überzeugen, eine sogenannte Bankenabgabe einzuführen. "Frankreich und Deutschland sprechen sich auf der Grundlage der Schlussfolgerungen des Europäischen Rates vom 17. Juni 2010 für eine internationale Einigung über die Einführung einer Abgabe oder Steuer für Finanzinstitute aus, um eine gerechte Lastenverteilung zu gewährleisten und Anreize zur Eindämmung systemischer Risiken zu schaffen", heißt es in dem Papier. Ferner sollte laut Merkel und Sarkozy in Toronto "der Kampf gegen Steueroasen, Geldwäsche, Korruption, die Finanzierung des Terrorismus und die Nichteinhaltung international vereinbarter Regulierungsstandards energisch" weiterverfolgt werden.
DEU / Frankreich / Kanada / Weltpolitik / Finanzindustrie / Wirtschaftskrise
21.06.2010 · 21:48 Uhr
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