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Merkel und Sarkozy befürworten gemeinsame Strategie gegen Finanzkrisen

Berlin (dts) - Bei einem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischem Präsidenten Nicolas Sarkozy in Berlin haben sich beide auf eine gemeinsame Strategie gegen Finanzkrisen ausgesprochen. Die deutsche Kanzlerin und der französische Präsident wollen gemeinsam ein internationales Regelwerk für die Vergütung von Spitzenbankern durchsetzen. Dadurch sollen Millionenprämien für Banker trotz hoher Verluste verhindert werden. Diese Strategie soll aber nicht nur bilateral sondern multilateral verfolgt werden. Zudem wollen Merkel und Sarkozy die Austrocknung von Steueroasen weiter voranbringen und über Strategien zum Ausstieg aus Konjunkturprogrammen sprechen. Des Weiteren sind Merkel und Sarkozy für eine Malus-Regelung, nach der negative Geschäftsentwicklungen durch Gehaltseinbußen bestraft würden. "Wir möchten dem Skandal mit den Boni ein Ende bereiten", sagte Sarkozy. Das Treffen galt als ein Vorbereitungstreffen für den kommenden G-20 Treffen Ende September in den USA. Der Gipfel soll richtungsweisend für internationale Regelungen sein, um Finanzkrisen in der Zukunft zu verhindern.
DEU / Frankreich / G20
31.08.2009 · 22:11 Uhr
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