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Merkel telefoniert mit US-Präsident Obama

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat US-Präsident Barack Obama am Freitag über die deutschen Finanzhilfen für Griechenland informiert. In dem Telefonat sei es auch um den Gipfel der Euro-Staaten in Brüssel gegangen, teilte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm mit.

Merkel und Obama hätten sich zuversichtlich gezeigt, dass durch die getroffenen Maßnahmen eine nachhaltige Stabilisierung der Finanzmärkte erreicht werden kann.

Obama sagte in Washington, die Vereinigten Staaten unterstützten die europäischen Anstrengungen zur Rettung Griechenlands. Man werde auch weiterhin mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds kooperieren.

Nach einem Eilverfahren hatten Bundestag und Bundesrat am Freitag die deutschen Notkredite für Griechenland von bis zu 22,4 Milliarden Euro gebilligt. Anschließend unterzeichnete Bundespräsident Horst Köhler das Griechenland-Gesetz, das nun sofort in Kraft treten kann.

Am Abend trafen die Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder in Brüssel ein, um die Nothilfe für Athen endgültig auf den Weg zu bringen und um über Konsequenzen aus der schwersten Euro-Krise seit Bestehen der Gemeinschaftswährung zu beraten.

Die Euro-Länder wollen Griechenland in den kommenden drei Jahren bis zu 80 Milliarden Euro Kredite einräumen. Dazu kommen dann noch bis zu 30 Milliarden Euro Gelder des Internationalen Währungsfonds (IWF) - das Paket hat also insgesamt einen Umfang von 110 Milliarden Euro.

Finanzen / Griechenland / USA / Deutschland
07.05.2010 · 22:50 Uhr
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