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Merkel: Sicherheitsratssitz ist Verpflichtung

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Wahl in den Weltsicherheitsrat als «eine Ehre und eine Verpflichtung» für Deutschland bezeichnet.

«Es ist aber auch vor allen Dingen eine Verpflichtung für uns, einen Beitrag dazu zu leisten, dass mehr Sicherheit und mehr Lösung von Konflikten möglich ist», sagte Merkel am Dienstagabend nach ihrer Rückkehr von einer zweitägigen Südosteuropa-Reise in Berlin.

Die Kanzlerin hatte zuvor Außenminister Guido Westerwelle und seinem Team gedankt. «Das ist ein großer diplomatischer Erfolg für die deutsche Außenpolitik.» Zugleich versicherte die Kanzlerin: «Die Bundesrepublik wird ihre Arbeit im Sicherheitsrat eng mit den europäischen Partnern abstimmen.» Deutschland sei international ein verlässlicher Partner. «Wir wollen das Vertrauen in den nächsten Jahren auch rechtfertigen.» Das Wahlergebnis sei ein Zeichen dafür, dass es in vielen Bereichen eine Kontinuität deutscher Außenpolitik über Jahrzehnte gebe.

Merkel betonte, in der Welt gebe es auch konkrete Erwartungen an die Deutschen. «Deutschland wird sich während seiner Arbeit im Sicherheitsrat dafür einsetzen, dass die Reform des UN- Sicherheitsrats vorangebracht wird.»

Deutschland war am Dienstag in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gewählt worden und kann die nächsten zwei Jahre am wichtigsten Tisch der Vereinten Nationen Platz nehmen.

UN / Vollversammlung / Sicherheitsrat / Deutschland
12.10.2010 · 22:04 Uhr
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