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Merkel: Nicht über Ende der Krise spekulieren

Bundeskanzlerin MerkelGroßansicht
München (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel CDU) hat vor voreiligen Spekulationen über ein Ende der Finanzkrise gewarnt. Es sei «unseriös, dafür eine Jahreszahl festzulegen», sagte sie dem Nachrichtenmagazin «Focus».

«Wir werden aber ganz sicher den größten Teil der nächsten Legislaturperiode damit zu tun haben, die Auswirkungen dieser heftigen weltweiten Rezession zu bewältigen, um am Ende stärker aus der Krise hervorzugehen, als wir hineingegangen sind.» Die Regierungschefin vertrat dabei die Auffassung, die internationale Krise sei «nicht nur der schwerste wirtschaftliche Einbruch in 60 Jahren Bundesrepublik, sondern auch die erste gesamtdeutsche Erfahrung einer Krise».

Es komme jetzt darauf an, wann und wie stark sich die einzelnen Branchen erholen könnten. «Entscheidend ist, dass wir ein Klima für Wachstum schaffen, denn Wachstum schafft Arbeit», betonte sie. Mit Blick auf die Auswirkungen auf die Beschäftigung zeigte sie sich zurückhaltend: «Wir haben die Talsohle erreicht, aber wir wissen noch nicht, wie sich wichtige Exportländer entwickeln werden, und wir kennen noch nicht alle Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.»

Parteien / CDU / Finanzen
16.08.2009 · 09:40 Uhr
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