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Merkel für regional- und branchenspezifischen Mindestlohn

Berlin (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel will Arbeitnehmer durch einen Mindestlohn vor Unterbezahlung schützen, lehnt aber eine flächendeckende Orientierung an Zeitarbeitsbezügen von rund sieben Euro pro Stunde ab. Das sagte die Parteichefin in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Damit stellt sie sich gegen den zentralen Antrag für den bevorstehenden CDU-Parteitag. Man solle das vielmehr einer Kommission der Tarifpartner überlassen, die regional und branchenspezifisch unterschiedliche Lohnuntergrenzen festlegen könne, jeweils dort, wo es keine Tarifverträge gebe.

Parteien / CDU / Mindestlohn
09.11.2011 · 04:57 Uhr
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