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Merkel fordert einheitliches Rentenalter in Europa

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Meschede (dpa) - Angesichts der Milliardenhilfen für angeschlagene Euro-Staaten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das frühe Renteneinstiegsalter und die Urlaubsregelungen in einigen Ländern kritisiert.

Es gehe nicht nur darum, keine Schulden zu machen, sagte die CDU-Vorsitzende bei einer Parteiveranstaltung in Meschede in Nordrhein-Westfalen. «Es geht auch darum, dass man in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal nicht früher in Rente gehen kann als in Deutschland, sondern dass alle sich auch ein wenig gleich anstrengen - das ist wichtig.»

Nach heftigem Streit wird in Deutschland derzeit das Renteneinstiegsalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre heraufgesetzt.

Merkel fügte weiter hinzu: «Wir können nicht eine Währung haben und der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig. Das geht auf Dauer auch nicht zusammen.» Gesetzlich festgelegt sind in Deutschland mindestens 20 Tage Urlaub.

EU / Arbeit / Soziales
18.05.2011 · 11:22 Uhr
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