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Merkel bringt sich für Wiederwahl 2013 in Stellung

Frank-Walter Steinmeier, Angela Merkel und Peer Steinbrück. (Archivbild vom 30.01.2009)Großansicht

Berlin (dpa) - Zur Halbzeit der Legislaturperiode hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu erkennen gegeben, dass sie in gut zwei Jahren zur Wiederwahl für eine dritte Amtszeit antreten will.

«Also, ich hoffe doch, dass ich einen Gegenkandidaten von der SPD bekomme zur nächsten Bundestagswahl», sagte sie am Freitag dem Fernsehsender Sat.1. Sie warte ab, wer von der SPD nominiert werde. «Das habe ich schon bei der letzten Bundestagswahl so gemacht. Und es wurde ja auch da einer aufgestellt.»

Merkel ist seit November 2005 Regierungschefin. Zunächst führte sie eine große Koalition aus CDU/CSU und SPD, seit 2009 regiert die Union im Bund mit der FDP. Die nächste Bundestagswahl ist im Herbst 2013. «Wir regieren jetzt mal in aller Entschiedenheit, arbeiten die Projekte ab, die für Deutschland, für die Menschen in unserem Land entscheiden werden müssen. Und dann kommt der Wahlkampf. Und ich werde sicherlich mit Enthusiasmus dabei sein», sagte Merkel.

Derzeit würden die Bürger laut Umfragen die schwarz-gelbe Koalition nicht mehr wählen. Und auch persönlich ist Merkels Stern laut jüngstem ARD-Deutschlandtrend in der Wählergunst gesunken. Sowohl SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier als auch der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) liegen im direkten Vergleich vor der Kanzlerin. Falls die Bundesbürger den Kanzler direkt wählen könnten, würde Merkel gegen Steinbrück mit 37 zu 48 Prozent besonders deutlich verlieren.

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08.07.2011 · 19:11 Uhr
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