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Menschheit macht immer mehr Müll

Ein Verdichter schiebt Hausmüll auf der Deponie Ihlenberg in der Nähe der mecklenburgischen Kleinstadt Schönberg zusammen. Foto: Jens Büttner/ ArchivGroßansicht

Washington (dpa) - Die Menschheit produziert immer mehr Müll. Das weltweite Aufkommen an Haushaltsabfällen könnte sich bis 2025 verdoppeln, teilte das Worldwatch-Institut am Dienstag in Washington mit.

Eine Studie habe ergeben, dass die aktuelle Menge von 1,3 Milliarden Tonnen im Jahr bis dahin auf 2,6 Milliarden Tonnen zunehmen könnte.

Dazu zählten unter anderem Papier, Plastik, Glas und Metalle, die von Bürgern, Büros und Einrichtungen sowie Geschäften entsorgt würden - nicht aber Industriestoffe, Bauschutt oder Landwirtschaftsabfälle. Ein Lichtblick sei, dass mittlerweile rund ein Viertel des Abfalls wiederverwertet, kompostiert oder natürlich abgebaut werde.

Top-Produzenten soliden Hausmülls seien weiter vor allem die reichen Länder. Die 34 führenden Industrienationen verursachten rund 1,6 Millionen Tonnen Abfall pro Tag. Die afrikanischen Staaten südlich der Sahara kämen dagegen nur auf 200 000 Tonnen.

Angeführt werde die Müll-Statistik von den rund 310 Millionen US-Amerikanern mit mehr als 620 000 Tonnen pro Tag. Hier sei der Recycling-Anteil in den vergangenen drei Jahrzehnten von 10 auf 34 Prozent gestiegen. Darauf folge das Milliardenvolk China mit rund 520 000 Tonnen.

Umwelt / Gesellschaft / Abfälle / International
24.07.2012 · 18:29 Uhr
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