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Menschenrechtsgerichtshof weist Klagen leiblicher Väter ab

Straßburg (dpa) - Leibliche Väter haben nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht in jedem Fall Anspruch auf rechtliche Anerkennung der Vaterschaft. Der Straßburger Gerichtshof wies zwei Klagen von Männern aus Deutschland ab. Nach deutschem Recht kann der biologische Vater die Vaterschaft nicht einklagen, wenn zwischen dem offiziellen Vater und dem Kind eine «sozial-familiäre Beziehung» besteht. Der EGMR hatte zuletzt in mehreren Entscheidungen die Position leiblicher Väter gestärkt, wenn es um das Recht auf Umgang ging. Bei den nun entschiedenen Klagen ging es um die vollständige Anerkennung als rechtlicher Vater.

Urteile / Familie
22.03.2012 · 12:57 Uhr
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