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Mehrere Verletzte nach schwerem Beben vor Sumatra

Jakarta (dts) - Ein schweres Erdbeben hat in der Nacht die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Das Beben der Stärke 7,7 hatte sich gegen 5:15 Uhr Ortszeit (00:15 Uhr MEZ) etwa 200 Kilometer von der Küstenstadt Sibolga entfernt in rund 30 Kilometern Tiefe ereignet. Mindestens fünf kleinere Beben folgten. Das indonesische Erdbebenzentrum hatte vorübergehend vor einem Tsunami gewarnt. Auf der benachbarten Insel Simeuluë stürzten mehrere Gebäude ein, 17 Menschen wurden verletzt. In der Provinz Aceh im Norden der indonesischen Hauptinsel lag ein Schwesternwohnheim in Trümmern, eine Frau wurde dabei verletzt. Noch im mehr als 500 Kilometer entfernten Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias, bebte die Erde. Über Stunden hinweg fiel der Strom aus. Im Jahr 2004 hatte ein schweres Erdbeben der Stärke 9,1 einen Tsunami ausgelöst, bei dem in Indonesien sowie weiteren Länder um den Indischen Ozean insgesamt über 230.000 Menschen ums Leben kamen.
Indonesien / Natur / Unglücke
07.04.2010 · 08:24 Uhr
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