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Mehrere Tote bei Auseinandersetzungen in der Elfenbeinküste

Abidjan (dts) - In der Elfenbeinküste sind am Donnerstag bei Protesten mehrere Menschen ums Leben gekommen. Über die Zahl der Todesopfer gibt es keine genauen Angaben. Zu den gewaltsamen Auseinandersetzungen kam es, als Gegner des bisherigen Präsidenten Laurent Gbagbo den staatlichen Fernsehsender in der Metropole Abidjan besetzen wollten.

Auch in anderen Städten des Landes kam es zu gewalttätigen Zusammenstößen. Am 4. Dezember dieses Jahres hatten sich sowohl Oppositionsführer Alassane Ouattara als auch Amtsinhaber Laurent Gbagbo als Präsident vereidigen lassen. Internationale Politiker und die Wahlkommission des Landes erkennen den Sieg des Oppositionskandidaten Ouattara an, während der Verfassungsrat der Elfenbeinküste Gbagbo zum Sieger erklärte. Die Anhänger von Bagbo und Ouattara haben sich bereits im Laufe des Wahlkampfs heftige gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Seit dem Wahlgang und der Verkündigung des Wahlergebnisses gibt es Ausschreitungen. Tausende Menschen sind aus dem Land geflohen.
Elfenbeinküste / Wahlen / Gewalt / Kriminalität
16.12.2010 · 23:37 Uhr
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