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Mehrere Reaktoren in Japan außer Kontrolle

Tokio (dts) - Die Situation der japanischen Atommeiler droht zunehmend außer Kontrolle zu geraten. Nun sollen Hubschrauber Wasser auf das Abklingbecken von Reaktor 4 werfen. Nach einem Brand in dem Reaktor kann offenbar kein Kühlwasser mehr eingefüllt werden.

Bei einer erneuten Explosion vom Dienstag wurde erstmals der innere Schutzmantel des Reaktors 2 im AKW Fukushima I beschädigt. Daraufhin wurde durch die Regierung rund um das Kraftwerk Strahlenalarm ausgerufen. Der Betreiber Tepco sprach von einer "sehr schlimmen" Lage, der japanische Ministerpräsident Naoto Kan warnte indes vor weiteren möglichen Lecks. Auch in der Hauptstadt Tokio wurden erhöhte Strahlenwerte gemessen, in der Bevölkerung brach daraufhin Panik aus. Indes hat der Unfall in Fukushima I die zweithöchste Stufe in der Internationalen Bewertungsskala (INES) erreicht. Der Störfall sei mit Stufe 6 von 7 zu bewerten, teilte der Präsident der Französischen Atomsicherheitsbehörde (ASN) am Dienstag mit. Auch im AKW Fukushima II sollen in drei von vier Blöcken die Kühlsysteme ausgefallen sein.
Japan / Natur / Unglücke / Erdbeben / Energie
15.03.2011 · 18:07 Uhr
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