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Mehrere Länder verschärfen Sanktionen gegen den Iran

Teheran (dts) - Angesichts des Vorwurfs, das iranische Atomprogramm diene militärischen Zwecken, haben am Montag mehrere westliche Länder ihre Sanktionen gegen den Iran verschärft. Zunächst hatte Großbritannien am Nachmittag angekündigt, die Bankgeschäfte zwischen beiden Ländern komplett abzubrechen. Es werde vermutet, dass die Banken eine zentrale Rolle bei der Finanzierung des Atomprogramms spielten, hieß es zur Begründung.

Wenig später verbot Kanada den Export von Gütern der Öl- und Gasindustrie in den Iran. Zuletzt verkündeten die USA Sanktionen, die sich laut US-Außenministerin Hillary Clinton erstmals direkt gegen den iranischen Energiesektor richten. Zudem hieß es, der Iran betreibe Geldwäsche und internationale Finanzinstitutionen sollten eventuelle Geschäfte mit diesen genau prüfen. Die Maßnahmen folgen auf einen in der vergangenen Woche veröffentlichten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA. Darin waren Hinweise aufgeführt worden, wonach das Militärprogramm des Iran militärische Zwecke verfolge. Die Regierung in Teheran dementiert dies und verweist auf eine rein zivile Nutzung der Atomkraft.
Iran / Weltpolitik
22.11.2011 · 00:40 Uhr
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