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Mehr Unterstützung für Bundeswehr gefordert

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Berlin (dpa) - Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, hat mehr Unterstützung für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan gefordert. Es sei ein Unding, wenn Bundeswehrangehörige in Afghanistan ihr Leben riskierten und sich zu Hause dafür rechtfertigen müssten.

Sie brauchten deutlich mehr Rückhalt in der Bevölkerung, sagte Kirsch der «Rheinpfalz am Sonntag». Kirsch hielt der Politik vor, sie verharmlose die Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Zwar sei Afghanistan in der Gesamtheit kein Kriegsgebiet, aber im Einsatzbereich der Bundeswehr in Kundus gebe es täglich Gefechte. Für die Soldaten stehe fest, dass sie in einem Krieg sind. Forderungen nach einem Rückzug nannte er dummes Zeug.

Der frühere Generalinspekteur Harald Kujat forderte eine neue Debatte über die Ziele des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan. «Ich halte eine solche konstruktive, verantwortungsbewusste Diskussion für überfällig», sagte Kujat der Frankfurter Rundschau.

Einen hundertprozentigen Schutz zur Vermeidung ziviler Opfer gebe es nicht, sagte Kujat mit Blick auf den aktuellen Vorfall in Afghanistan. Die Bundeswehr könne aber mit einer geschickten Taktik und guter Ausrüstung die Gefahr ziviler Opfer stark verringern.

Konflikte / Afghanistan
05.09.2009 · 21:49 Uhr
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