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Mehr Unfalltote zwischen Januar und November 2011

Im Jahr 2010 gab es deutlich weniger Unfalltote als 2011, weil wegen des schlechten Wetters nicht so viele Radfahrer, Fußgänger und Motorradfahrer unterwegs waren. Foto: Marc Tirl/ArchivGroßansicht

Wiesbaden (dpa) - Bei Verkehrsunfällen sind zwischen Januar und Ende November 2011 in Deutschland 3639 Menschen getötet worden - das sind 4,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, stieg die Zahl der Verletzten um 3,6 Prozent auf rund 360 400. Von der Polizei aufgenommene Unfälle gab es dagegen weniger: rund 2,1 Millionen (minus 1,7 Prozent). Zahlen für das Gesamtjahr 2011 liegen noch nicht vor.

Die erhöhte Zahl der Toten und Verletzten liegt vor allem an den niedrigen Vergleichszahlen 2010. In dem Jahr habe es deutlich weniger Unfalltote gegeben, weil wegen des schlechten Wetters nicht so viele Radfahrer, Fußgänger und Motorradfahrer unterwegs gewesen seien, sagte Gerhard Kraski vom Statistischen Bundesamt.

Im November 2011 starben auf deutschen Straßen dagegen 319 Menschen und damit fast zehn Prozent weniger als im November 2010 (354 Tote). Diesmal sei das Wetter nicht der Grund, sagte Kraski. Bei viel Schnee wie im November 2010 gebe es zwar mehr Unfälle, die aber wegen der geringeren Geschwindigkeit meist nicht so folgenschwer seien.

Verkehr / Unfälle / Statistik
20.01.2012 · 10:48 Uhr
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