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Mehr Überschwemmungen im Norden Bangkoks

Eine Frau rudert in einer Wanne durch die überfluteten Straßen Bangkoks. Foto: Rungroj Yongrit, epaGroßansicht

Bangkok (dpa) - Die Hochwassersituation in der thailändischen Hauptstadt Bangkok bleibt angespannt. Am Samstag erreichten die Wassermassen das Thupatamee-Stadion der thailändischen Luftwaffe nördlich des alten Flughafens Don Mueang.

Die Armee rief Autofahrer auf, die Wagen, die sie dort in Sicherheit gebracht hatten, fortzufahren, berichteten Lokalsender. Der Flughafen liegt rund 25 Kilometer nördlich des Stadtzentrums. Die Wassermassen, die nach der ungewöhnlich langen und heftigen Monsunregensaison Zentralthailand überflutet haben, müssen Richtung Süden abfließen. Bangkok liegt genau zwischen den Überschwemmungsgebieten und dem Golf von Thailand. Unter dem Druck der Wassermassen musste die Stadtverwaltung Schleusentore öffnen und Wasser in die Stadtkanäle lassen. Viele führten deutlich Hochwasser.

Regierungschefin Yingluck Shinawatra rief die Einwohner in den nördlichen Vororten auf, ihre Habseligkeiten hochzustellen und möglichst in den zweiten Stock der Häuser zu gehen. «Es gibt keinen Grund zur Panik», sagte sie aber. Die Innenstadt mit Firmensitzen, Geschäften und Hotels ist durch Notdämme aus Sandsäcken geschützt und soll nach allen Vorhersagen trocken bleiben. Einige Außenbezirke der Zwölf-Millionen-Metropole könnten aber ein bis zwei Meter unter Wasser geraten, sagte Wissenschaftsminister Plodprasop Suraswadi der «Bangkok Post». Es dauere mindestens 20 Tage, bis die Wassermassen in den Golf von Thailand abgeflossen seien.

Wetter / Unwetter / Thailand
22.10.2011 · 09:26 Uhr
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