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Mehr Rechtssicherheit für Patientenverfügungen

Berlin (dpa) - Ärzte müssen künftig Patientenverfügungen befolgen, auch wenn das den Tod der Erkrankten bedeuten kann. Der Bundestag hat nach einem sechsjährigem Streit einen Gesetzentwurf verabschiedet, der erstmals Rechtssicherheit bringen soll. Die neue Regelung verschafft dem vorab formulierten Willen eines Patienten für den Fall weitgehend Geltung, dass er sich nicht mehr selbst äußern kann. In Deutschland wurden bereits neun Millionen Patientenverfügungen formuliert. Sie müssen aber nicht neu gefasst werden.
Justiz / Patientenverfügung / Bundestag
18.06.2009 · 17:50 Uhr
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