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Mehr Opfer sexueller Gewalt durch K.O.-Tropfen

Berlin (dts) - Sexualstraftäter verwenden offenbar immer häufiger K.O.-Tropfen, um die dann bewusstlosen Opfer zu missbrauchen. Laut dem Jahresbericht des International Narcotics Control Board setzen Kriminelle zunehmend illegale Arzneimittel ein, die ohne Verschreibung oder Zulassung über das Internet oder Callcenter verkauft würden. "Dieses Thema muss stärker in den öffentlichen Fokus rücken", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekenkammer. Kriminelle nutzen K.O.-Tropfen vor allem zur gezielten Ausübung sexueller Gewalt, aber auch für Raub und Diebstahl, da die Tropfen einschläfernd und muskelentspannend wirken. Die farblose Flüssigkeit könne leicht Getränken untergemischt werden. Die Opfer könnten sich am folgenden Tag an nichts mehr erinnern.
DEU / Sexualstraftaten / Gewalt / Kriminalität / Gesundheit
18.03.2010 · 09:49 Uhr
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