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Mehr als 2000 Erdbebentote in China vermutet

Nach Erdbeben in ChinaGroßansicht
Peking (dpa) - Das verheerende Erdbeben im tibetischen Hochland in Westchina könnte mehr als 2000 Menschen das Leben gekostet haben. Fünf Tage nach dem Beben der Stärke 7,1 wurden bis Montag schon 1944 Tote gezählt.

Mehr als 200 Opfer wurden noch unter den Trümmern vermisst, berichtete die Einsatzzentrale in der schwer betroffenen Präfektur Yushu nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

Mehr als 12 300 Menschen wurden verletzt, davon 1434 schwer. Zehntausende sind obdachlos. Rund 25 000 Zelte sind inzwischen im Erdbebengebiet eingetroffen. Rund 15 000 Helfer waren im Einsatz, darunter 11 000 Soldaten. Die Bergungsarbeiten dauerten am Montag an. Die Einsatzkräfte begannen mit der Desinfektion der Trümmer, um dem Ausbruch von Krankheiten vorzubeugen.

Die Hilfe für die Obdachlosen in dem weit abgelegenen Erdbebengebiet an der Grenze zur Autonomen Region Tibet ist angelaufen. Hilfsgüter und Spenden aus dem ganzen Land treffen ein. Die Provinz Qinghai erhielt bislang 586 Millionen Yuan (umgerechnet mehr als 50 Millionen Euro) an Geldspenden und Materialen, wie Xinhua berichtete.

Erdbeben / China
19.04.2010 · 14:33 Uhr
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