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Medwedew warnt vor erzwungenem NATO-Beitritt osteuropäischer Länder

Moskau (dts) - Russlands Präsident Dmitri Medwedew warnt die USA davor, osteuropäische Länder in ein NATO-Bündnis zu zwingen. Das sagte er heute in einem Interview mit dem russischen Fernsehsender "NTW". Russland schaue "ohne jegliche Eifersucht" zu, wie andere Staaten Beziehungen mit den postsowjetischen Ländern aufbauten, so Medwedew. Zur Frage der Einbeziehung in internationale, militärische Bündnisse bleibe Russlands Haltung jedoch unverändert. Er halte es für falsch, wenn osteuropäische Länder "wider ihren Willen in militärpolitische Bündnisse hineingeschleppt" werden, so der russische Staatschef. Medwedew spielt damit vor allem auf die Versuche der USA an, die Ukraine und Georgien als NATO-Mitglied zu gewinnen. Der 2008 gewählte Präsident schlug ein Referendum vor, um das ukrainische Volk über den Beitritt entscheiden zu lassen.
Russland / NATO / Ukraine / USA
26.07.2009 · 20:31 Uhr
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