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Medien: Iranisches Säureopfer verzichtet auf Vergeltungsakt

Teheran (dts) - Die durch ein Säureattentat erblindete und seitdem entstellte Iranerin Ameneh B. hat auf die Bestrafung ihres Peinigers verzichtet. Wie das iranische Staatsfernsehen berichtet, habe die 31-Jährige auf die Vollstreckung des Urteils verzichtet, wonach sie dem Täter als Vergeltung für seine Tat Säure in die Augen tropfen hätte dürfen und ihn somit geblendet hätte. 2009 hatte ein Scharia-Gericht hatte den Mann wegen eines Säureattentats auf die Iranerin verurteilt.

Dieser hatte der 30-Jährigen Säure ins Gesicht geschüttet, weil sie seinen Heiratsantrag abgelehnt hatte. Die 31-jährige Frau erblindete durch die Säure, zudem wurde ihr Gesicht entstellt. Nun sollte sie durch das in islamischen Gesetzen geregelte Auge-um-Auge-Prinzip ihrerseits den Mann blenden.
Iran / Kriminalität / Justiz / Gesellschaft
31.07.2011 · 09:50 Uhr
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