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Medien feiern Weltrekordler Bolt

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Berlin (dpa) - «Übermenschlich», «galaktisch», «unvergleichlich» - einen Tag nach seinem fantastischen Weltrekordlauf im Berliner Olympiastadion lag die internationale Presse Usain Bolt zu Füßen.

Die 9,58 Sekunden des Jamaikaners im 100 Meter-Finale der Leichtathletik-Weltmeisterschaft seien «ein Rekord für das 22. Jahrhundert», schrieb die spanische Zeitung «Marca». Für die englische «Daily Mail» war der federleichte Lauf des Ausnahme-Sprinters «der nächste Blitzschlag aus heiterem Himmel. Bolt läuft in einer eigenen Liga». Der «Corriere dello Sport» aus Italien nannte Bolt schlicht «einen Außerirdischen».

«Bolt bricht den Rekord der Rekorde. Er markiert die Grenze des Menschen», mutmaßte das spanische Blatt «El Pais», und «Het Laatste Nieuws» aus Belgien stellte die Frage: «Wie viel schneller kann ein Mensch laufen als Usain Bolt gestern in Berlin? Was der irre Jamaikaner auf 100 Metern bot, war nicht mehr von dieser Welt.» Von einem Resultat mit «Schallmauer-Dimension» schrieb auch der österreichische «Der Standard»: «Vielleicht war dies das erste Rennen, in welchem Bolt nicht abgebremst hat vor dem Ziel.»

Mit seiner Geste vor dem Startschuss habe er bereits das Ziel vorgegeben, bemerkte «De Telegraaf» aus den Niederlanden. «Bevor er sich in den Startblock hockte, zeigte Bolt gen Himmel, als ob er sagen wollte, dass es wieder mal Zeit ist zu fliegen. Und der Showmann aus Jamaika hielt Wort.» Seinen sieben Konkurrenten ließ der Rekordläufer im Finale nicht den Hauch einer Chance - auch Herausforderer Tyson Gay nicht. «Von dem angekündigten Titanengefecht mit Gay konnte keine Rede sein», merkte das niederländische Blatt «Trouw» an.

Für die «New York Times» wurde auf der blauen Laufbahn in der deutschen Hauptstadt eine wichtige Frage beantwortet: «All diejenigen, die neugierig waren, wie schnell Usain Bolt hätte laufen können, wenn er bei seinem Weltrekord in Peking voll durchgelaufen wäre, haben jetzt eine Antwort.» Bei seinem 9,69-Rekordlauf bei den Olympischen Spielen vor einem Jahr hatte der Jamaikaner bereits 20 Meter vor dem Zieldurchlauf mit dem Jubeln begonnen.

Leichtathletik / WM / 100 Meter / Bolt
17.08.2009 · 13:53 Uhr
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